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Vorkommen in Lebensmitteln und Getränken
Ethanol ist ein in reifen Früchten und Säften natürlich vorkommendes Produkt der alkoholische Gärung.  Wie ihr unten sehen könnt, befindet sich Alkohol nicht nur in alkoholischen Getränken.

Volumenanteile:
Ethanolgehalte (mit Angabe des Gehaltes in Volumenprozent):
Brot: bis 0,3 % Vol.
Apfelsaft: bis 0,4 % Vol.
alkoholfreies Bier: bis 0,5 % Vol.
Sauerkraut: 0,5 % Vol.
Traubensaft: bis 0,6 % Vol.
reife Banane: bis 1 % Vol. (durchschnittlich 3 ml)
reifer Kefir: bis ca. 1 % Vol.
Leichtbiere: 1-3,5 % Vol.
Vollbiere: ca. 3-5 %, meist um 5 % Vol.
Starkbiere: 6-12 % Vol.
Weine: 7-14 %, Vol. meist um 12 % Vol. und mehr bei Rotweinen
Met: ca. 5-16 % Vol.
Apfelwein: ca. 5,5-7 % Vol.
Liköre: ca. 15-75 % Vol., meist unter 30 % Vol.
Spirituosen: ca. 30-80 % Vol., meist ca. 40 % Vol.

In Deutschland dürfen nach dem Jugendschutzgesetz alkoholische Getränke nicht an Personen unter 16 Jahren und Getränke, die Branntwein in mehr als nur geringfügigen Mengen enthalten, erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres abgegeben (Nicht nur Verkauf
sondern auch die kostenlose Weitergabe) werden (§9 Absatz 1 JuSchG). In Deutschland ist das öffentliche Konsumieren von nicht-branntweinhaltigen alkoholischen Getränken in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder -beauftragten ab 14 Jahren gestattet, es gibt sonst keine Beschränkung.

Welche Regeln gelten für Branntwein, Alkopops und branntweinhaltige Lebensmittel?
Unter die Bezeichnung "Branntwein" fallen alle alkoholhaltigen Getränke, die gegärt und anschließend destilliert worden sind. Dazu gehören Weinbrand, Korn, Rum, Whisky, Likör, Magenbitter etc. Als branntweinhaltige Getränke gelten auch Spirituosen, die nur zu einem kleinen Teil Branntwein enthalten, wie zum Beispiel Longdrinks. Wie hoch der Alkoholgehalt ist, spielt keine Rolle. Entscheidend ist die Art des Alkohols.

Alkoholhaltig können auch Lebensmittel wie Pralinen, Rumkugeln, Eisbecher oder Kuchen sein, jugendschutzrelevant sind sie, wenn sie "Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten". Das ist dann der Fall, wenn ihr Alkoholgehalt einen Wert von 1 Prozent überschreitet. Auch die Form des Produktes spielt keine Rolle. Selbst wenn das Produkt aus Eis oder Pulver besteht, ist es ein branntweinhaltiges Getränk. Wenn ein Getränk lediglich Aromen branntweinhaltiger Getränke enthält, gilt es nicht als branntweinhaltig.

Alkopops sind Mischgetränke, die regelmäßig mit Getränken auf Branntweinbasis (Spirituosen) hergestellt werden. Alkopops müssen folgende Kennzeichnung tragen: "Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, § 9 Jugendschutzgesetz". Der Alkoholgehalt ist nicht entscheidend. Auch wenn ein Alkopop weniger Alkohol enthält als ein Bier, fällt das Getränk unter eine spezielle Regelung. Weitere Informationen unter Gesetz zur Verbesserung des Schutzes junger Menschen vor Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums.

Das Gesetz unterscheidet zwischen branntweinhaltigen und anderen alkoholischen Getränken:
* Branntwein und branntweinhaltige Getränke (Spirituosen) dürfen weder an Kinder und Jugendliche abgegeben werden noch dürfen sie von ihnen getrunken werden. Gleiches gilt für Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten.
* Andere alkoholische Getränke (z. B. Bier, Wein oder Sekt) dürfen an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht abgegeben werden und sie dürfen von Kindern und Jugendlichen auch nicht getrunken werden. In Begleitung einer personensorgeberechtigten Person - in der Regel Vater oder Mutter - dürfen Jugendliche ab 14 Jahren diese Getränke trinken (gilt nichtfür branntweinhaltige Getränke).


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